Kulturzentrum
Weiz, Österreich - 1998

 
 
 

Bauherr
Stadt Weiz

Nutzfläche
4700 m2


Die Herstellung einer harmonischen Beziehung des Bestands mit dem neuen Gebäude, Einbindung ohne Anpassung, ist das zentrale Thema.
Das Gebäude mit seinen drei unterschiedlichen Funktionen - Kultur- und Veranstaltungszentrum, Geschäfte und Büros - fügt sich in ein bestehendes gewachsenes kleinstädtisches Ensemble ein, in dem es auf Gebäudehöhen und -fluchten reagiert. Gleichzeitig wahrt es seine eindeutigen modernen architektonischen Ausdruck.
Die Verflechtung des neuen Gebäudes mit den bestehenden Bauten, die ebenfalls für eine kulturelle Nutzung vorgesehen sind, ergibt ein zusammenhängendes Wegenetz. Es entsteht ein Kulturviertel. Die Möglichkeit eines Rundgangs, ist für die Landesausstellung von besonderer Bedeutung.
Ein innovatives Kulturkonzept, das den gegenüberliegenden Elektrizitätsbetrieb miteinbezieht, ist eine weitere Besonderheit des Projektes und gleichzeitig ein aktiver Beitrag zum Thema "Energie" der Landesausstellung. Die Verbindung von Industrie und Kultur ist besonders für den Ort Weiz und seine historische Entwicklung bestimmend.