Museumspasserelle
Hamburg, Deutschland - 2005

 
 
 

Bauherr
Hafencity Hamburg


Die Passerelle nimmt zwei vorgegebene Richtungen auf:
Die Achse der Durchquerung des Kaispeichers B und die Kante des Kais im Norden.
Die Brücke verbindet den Speicher und im weiteren Sinne die Hafencity mit der öffentlichen Fläche einem Park im Norden.
Die Brücke ist in ihrer Gestaltung einfach und bestimmt. Ein sich zu den beiden Auflagern entsprechend dem Kräfteverlauf hin verjüngender Stahlkasten stemmt sich gegen die beiden Ufer. Dieser Ausdruck wird durch die Steigung des Gehweges zur Mitte hin unterstrichen.
Der kräftige Körper der Brücke erinnert an einen Schiffsrumpf und stellt somit die inhaltliche Beziehung zum Museum des Kaispeichers B her. Er ist aus ebenen Blechen aus Kortenstahl rotorange- verschweißt.
Im Grundriss erweitert sich der Weg zur Mitte hin und bildet am Knickpunkt der Brücke einen Platz.
Die Richtungsänderung über dem Wasser und der Minimalismus in der Gestaltung ist die technische Herausforderung der Brücke. Der Knick in Brückenmitte erzeugt ein Drehmoment, das in den Auflagern aufgenommen wird.
Der Verzicht auf eine Stütze im Knickpunkt gibt dem Entwurf seine Besonderheit. Außerdem würde diese Stütze die Schifffahrt behindern.