Wohnbau Carré St. Marx
Wien, Österreich - 2006

 
 
 

Bauherr
Heimbau; Gemeinnützige Bau-, Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft mbH

Nutzfläche
23980 m2


Die drei Punkthäuser stellen eine stadträumlich offene Typologie dar. Die 4 Fassaden der einzelnen Baukörper sind nahezu gleichwertig.
Der Bezug zum Freiraum ist das zentrale Thema des Entwurfes:

Raumhohe großzügige Verglasungen und umlaufende Loggien ermöglichen den direkten Bezug nach außen. Jedem Wohnbereich und jedem Zimmer ist ein eigener Außenbereich zugeordnet, der über geschosshohe Balkontüren erreichbar ist.
Im Bereich des Wohn- und Essbereichs sind die Öffnungsflügel als Schiebefenster ausgebildet. Sie ermöglichen einen fließenden Übergang von innen nach außen und nehmen im geöffneten Zustand den minimalsten Platz ein.
Eine quer durch das Baufeld gelegte Verbindungsachse dient als Rückgrat, an welches sich die einzelnen Baukörper anlehnen.
Diese Verbindung – in Form einer „Spielachse“ und eines Spazierweges – gliedert die Freiräume in den „natürlicheren“ Bereich im Nordosten und den „städtischen“ Bereich im Südwesten. Der städtische Bereich umfasst die „Piazza“, einen grosszügigen befestigten Platz (wassergebundene Oberfläche) als Quartierszentrum.