Volksschule und Kindergarten Vorgartenstrasse
Wien, Österreich - 2000

 
 
 

Bauherr
Stadt Wien


Städtebauliche Situation
Die Baukörper bilden eine kontinuierliche Front und schirmen die Klassen und Freiflächen im Süden von der in unmittelbarer Nähe vorbeigeführtgen U-Bahn ab.
Das Grundstück wird von der bestehenden Pappelallee strukturiert. Die Allee teilt das Grundstück in zwei Bereiche und bildet die natürliche Grenze zwischen Kindergarten und Schule.

Die Volksschule
Der Eingangsbereich befindet sich an der nördlichen Verbindungsstrasse und wird durch einen dreigeschossigen Gebäudeteil und die Auskragung über dem Schulvorplatz signalisiert. Die zweigeschossige Eingangshalle wird durch das offene Volumen des Turnsaals erweitert. Durch seine zentrale Positionierung kommt dem Turnsaal eine übergeordnete Funktion als Mehrzwecksaal zu. Das Dach, als begehbare Terrasse ausgebildet, dient als aussenliegender Pausenbereich für die Klassen im Obergeschoss. Alle Klassenräume sind nach Süden ausgerichtet.

Die Konstruktion
Es handelt sich um eine Verbundkonstruktion aus Stahlstützen, die zum Brandschutz mit Beton ausgefüllt sind, und Stahl-Betonverbunddecken. Das Konstruktionssystem erlaubt extrem feine Stützenquerschnitte, hohe Flexibilität im Innenraum, unterzugsfreie Decken. Das Dach des Turnsaals wird von unterspannten Stahlträgern getragen. Die Skelettbauweise ist für die Kinder gut ablesbar und nachvollziehbar.