Bildungszentrum Campus Krems
Krems, Österreich - 2002

 
 
 

Bauherr
Hypo NÖ Bauplan

Nutzfläche
16760 m2

Baukosten

31 M Euro


Die Erweiterungsbauten des DUK folgen dem grundrisslichen Prinzip von drei Ost-West ausgerichteten Bauteilen. Diese Bauteile nehmen die Gebäudeflucht des Bestands auf. Stege verbinden den Bestand und den Neubau im 1. OG.
Es entsteht eine in Nord-Süd Richtung offene Struktur mit vielfältigen Ausblicke auf die Weinhänge.

Die topografische Situation erlaubt die Errichtung einer erhöhten Bezugsebene. Der Übergang dieses Niveaus zum bestehenden Gelände ist kontinuierlich.
Diese Ebene wird als Freiraum mit begehbaren Holzbelag gestaltet, der den Instituts- und Gemeinschaftsbereichen (Bibliothek, Mensa) zugeordnet ist.
Einschnitte in Form von Höfen intimen Gärten - ermöglichen eine gute Belichtung der anliegenden Räume.

Ein linearer Bereich mit einer Breite von 15m wird zur neuen Haupterschliessungsachse. Die Achse bildet das Rückgrat, an welchem die allgemeinen Bereiche wie Bibliothek und Mensa angeordnet sind. Sie verbindet das DUK mit dem IMC und dem studentischen Wohngebiet sowie der fussläufigen Verbindung entlang des Bachs. Abgehobene Holzstege erlauben die Überquerung der Feuchtwiese.

Der Festsaal am westlichen Ende der Achse markiert den Zugang. Er findet sein Gegenüber im bestehenden Kesselhaus, das als Vorführsaal ebenfalls der Öffentlichkeit zugänglich ist. Hier erweitert sich der Bereich zu einem zentralen Platz.

Durch die transparenten Glasfassaden sind der Erdgeschossbereich und das 1. OG von aussen einsichtig. Durch die Offenheit und Durchlässigkeit der Bereiche lädt die Universität ein und stellt einen starken Bezug zum Aussenbereich dem städtischen und natürlichem Umfeld - her.

Das grösste Bildungsbauvorhaben Österreichs wird in Krems verwirklicht
Bildungszentrum Campus Krems ist im entstehen