Hafencity Hamburg
Hamburg, Deutschland - 1999

 
 
 

Bauherr
Stadt Hamburg

Nutzfläche
1500000 m2


Die Prägnanz der Arbeit zeigt sich in ihrer Grundidee, in der Verknüpfung der neuen HafenCity mit der bestehenden Stadtstruktur der Innenstadt. Die verschiedenen Teilbereiche werden geschickt miteinander verflochten, ohne dabei schematisch ein Muster über das Ganze zu legen und ohne dass die Teilbereiche in Einzelbereiche zerfallen.(Aus dem Protokoll des Preisgerichts). Der zentrale städtische Raum ist das Quartier um den Magdeburger Hafen. Er ist das Rückgrat der HafenCity, in dem die topographische, räumliche, funktionale und landschaftliche Verknüpfung von Wasserläufen und Hafenbecken mit der HafenCity deutlich wird, Arbeiten und Wohnen unmittelbar am Wasser in unmittelbarer Nähe der Hamburger Innenstadt. Die Gebäudehöhen variieren: 6-8 Geschosse in der HafenCity, 4-6 Geschosse am Baakenhafen und 10 und 12 Geschosse am unmittelbaren Elbufer. Der Standkai wird im Zusammenhang mit dem neuen Kreuzfahrtterminal die neue imposante Südfront für alle Besucher Hamburgs, die auf dem Seeweg ankommen. Die Front wird von solitären Grossbauten, spektakulären freistehenden Objekten gebildet. Die Gestaltung der Freiflächen orientiert sich an neuen und alten Sichtachsen, lässt noch alte Gleis- und Wegeführungen erkennen und folgt den neuen Stadträumen.

6800 Wohnungen
850 000 m2 BGF Dienstleistungen / Gewerbe
440 000 m2 BGF Freizeit / Kultur
Dichte 4,1 Geschossflächenzahl
10 ha Verkehrsflächen

Artikel aus "Der Welt" Wettbewerbsentscheidung