Uniqa, Neubau der Konzernzentrale
Wien, Österreich - 2000

 
 
 

Bauherr
Uniqa Versicherungen AG

Nutzfläche
24000 m2


Die städtebauliche Einbindung und die Übereinstimmung mit dem Corporate Image des neuen Konzerns bestimmen den Entwurf des Gebäudes.

DIE WASSERFRONT Die bestehenden Gebäude entlang des Kanals im Norden, im 2. Bezirk, bilden in grossen Abschnitten eine geschlossene Bebauung. Es handelt sich um die Begrenzung der inneren Stadt. Sie wird durch den Freiraum, den der Kanal bildet, hervorgehoben. Das neue Gebäude folgt dieser Logik, die Baufluchten der bestehenden Gebäude werden aufgenommen und fortgesetzt. Seine einheitliche Front unterstreicht die Kontinuität. Die Süd- und Nordfassade der Parzelle wird von 2 Baukörpern gebildet, die parallel zum Quai liegen. Ein innenliegendes Atrium verbindet die beiden Gebäude. Der Baukörper im Süden bildet eine Wand, die im Südwesten am höchsten ist. Dieser Gebäudeteil ist das Hauptelement, durch seine Höhe von 75m ist er weithin sichtbar. Die Form des Turms nimmt die Richtung der Aspernbrücke auf. Eine scharfe vertikale Kante im Südwesten trennt die Front vom Eingangsbereich des Gebäudes und bildet einen Platz. Die Facetten der Fassade geben dem Baukörper seinen Charakter und seine Proportion. Das leicht reflektierende Glas erzeugt je nach Lichteinfall unterschiedliche Spiegelungen und Transparenzen. Die Transparenz der Fassade wird durch den Rücksprung der obersten Geschosse verstärkt.

Uniqa Wettbewerb entschieden