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Die visuelle Präsenz der Brücke prägt das Gesamtbild des neuen Stadtteils. Attribute wie Leichtigkeit, Transparenz und Durchlässigkeit sind für eine Eisenbahnbrücke ungewöhnlich. Die Umsetzung dieser Qualitäten in der Gestaltung des Bauwerks bilden eine Herausforderung und die Voraussetzung der Einbindung in das moderne städtische Umfeld der Hafencity.
Die ausserhalb des Brückendecks geführten aufstrebenden weißen Pfeiler erzeugen eine Vertikalität, die dem Deck seine Leichtigkeit verleiht. Durch die Einspannung des Mastes am Deck und den sich zum Auflager bzw. zur Spitze hin verjüngenden Querschnitt wird die Schlankheit des Mastes unterstrichen. Der Querschnitt des Decks wird durch den reduzierten Abstand der Stützen minimiert. Die Sichtbeziehung von einem Hafenbecken zu dem auf der jenseits der Brücke gelegenen Becken wird ermöglicht. Die städtebauliche Strukturierung quer zur Brücke ist durch drei Plätze bestimmt.
Die Beleuchtung unterstreicht das Gestaltungskonzept: Punktleuchten, die in Mastmitte angebracht sind, heben die Vertikalität der Masten hervor. Durch vorgeschaltete Filter kann eine Farbigkeit der Beleuchtung erreicht werden.
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